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Diddly Dory
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1970

Seamus McArdle (bodhrán),

Peter Corbett (fiddle),

Eddie Smyth (Accordion),

John Shanahan (guitar)

Eddie Smyth &
Marty Byrne
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Eddie Smythe
Pied Pipers
Peter Teubner
Peter Teubner(1).jpg
Pied Pipers
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Peter Teubner

Martin Keck

Maik Wolter

Dag Westling

Poteen
Poteen
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John Shanahan
John Shanahan & Regina Tichel
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John Shanahan & Regina (Tichel).jpg
An Tain
An Tain
  Max McColgan
  Robby Doyle
  Güno van Leyen
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Irish Weavers
Irish Weavers
Robby Doyle &
Güno van Leyen
Irish Weavers (Robby Doyle & Güno van Leyen).jpg
David Bradfield
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David Bradfield
Christian Tschirch
Christian Tschirch
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Roadrunner
Roadrunner
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Bryan Doyle

Leslie Prescott

Jim Potter

Sievert Ahrend

Roadrunner Bryan Doyle.jpg

Sievert Ahrend

Bryan Doyle

Leslie Prescott

Jim Potter

Dean & Mike

Dean Stefan

Mike Harrison

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Dean & Mike

Dean Stefan

Hamid Rahpyma
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Hamid Rahpyma
Pit Budde
Pit Budde
Sitar Pit Budde.jpg
Ovation Pit Budde.jpg
Cover Pentatonische Kinderlieder(1).jpg
Rumpelstilz

Berlin, Berlin


Anfang der Siebzigerjahre waren für mich wilde Zeiten, die ich meist in Amsterdam, Berlin oder irgendwo auf dem Weg dazwischen verbrachte. Amsterdam war der Mittelpunkt meiner damaligen Welt und es fiel mir schwer, mich zwischendurch nach Berlin aufzumachen. Aber ich war dort gemeldet um der Bundeswehr zu entgehen und musste öfter mal hin, meine Papiere erneuern...

Als ich dieses Mal in Kreuzberg ankam, hatten meine beiden besten Freunde all mein Hab und Gut, es war ehrlich gesagt nicht viel gewesen, einfach verkauft und die Bude war leer. Ich war etwas geschockt und schaute mich nach neuen Freunden und einer neuen Bleibe um.

In Amsterdam hatte ich mir ein kleines Repertoire an Folk Songs und Dylan Liedern draufgeschafft, mit dem ich auf der Straße und in kleinen Clubs mein Geld verdiente. Ich fühlte mich jetzt fit, es auch in Berlin zu versuchen. Meine alte schwarz-weiß-deprimierte Stimmung, mit der ich Berlin verlassen hatte, war mittlerweile in eine internationale, kreative, bunte, „Was kostet die Welt“ Amsterdam Stimmung umgeschwenkt.

Ich schnappte mir die Gitarre und ging ins Go-In, in der Nähe des Ku-Damms. Hier trafen sich die Folkies in einem Laden, der von den US-amerikanischen Folk-Clubs inspiriert war. Jede Menge Musikerinnen und Musiker wechselten sich jeden Abend auf der Bühne ab. Jede und jeder hatte 15 Minuten, bekam eine kleine Gage auf die Hand, dann kam die oder der nächste auf die Bühne. Ich reihte mich ein und spielte regelmäßig meine Viertelstunde.

Ich lernte Rina (die sich damals noch Regina nannte bis mehrere Reginen anfingen, im Go-In aufzutreten) kennen, die hatte sich gerade von ihrem Freund, einem der sehr bekannten damals noch lokalen Gitarreros, getrennt. Wir teilten uns die Bühne und ich konnte in ihrer Wohnung in Kreuzberg unterkommen.

Es war eine tolle Szene, die jeden Abend dort im Go-In auflief. Einige sind später richtig bekannt geworden, Werner Lämmerhirt, Sammy Vomaçka, Hans Theesink. Ich kann mich nicht mehr an alle Namen erinnern... Ich weiß aber noch wie begeistert ich war, als Sammy Woody Guthrie´s Song „Vigilante Man“ in der Ry Cooder Version auf der Mandoline spielte…

Eine kleine Gruppe singender Wanderer mit Gitarren auf dem Rücken oder unter dem Arm wanderte regelmäßig vom Go-In in Richtung Steve Club. Das Geld von einem Auftritt reichte nicht einmal für das tägliche Essen, es mussten schon zwei oder drei Gigs sein. Rina, die beiden US-Amerikaner Tom Cunningham und Jesse (James) Ballard, die damals als „Tom und James“ auftraten, Sammy Vomaçka, der aus der Tschechoslowakei nach Berlin gekommen war und ich als Ruhrgebiets Hippie hatten eine wirklich gute Zeit als umherstreifende Musiker*innen. Ich weiß nicht ob es James oder Tom war, einer von den beiden brachte uns anderen das Lied „Wichi Tai Tai“ bei, das er von dem US-Duo "Brewer and Shripley" gelernt hatte. Ich war hin und weggerissen und liebte den Song sofort. Eigentlich lernten wir ja nur einen kleinen Teil der Komposition, den traditionellen Native Chant. Zumindest den konnte ich aber stundenlang als Lied singen, ohne dass es mir jemals langweilig wurde. Ich habe "Wichi Tai Tai" ein paar Monate später mit nach Amsterdam genommen, und der Song wurde auch dort zu einem Hit der Hippie Szene. Jahre später habe ich die Version von Oregon gehört und dann von Jan Garbarek, der mir ein paar Sätze zu dem Song auf Band gesprochen hat.

Viel später bin ich auf das Original von Jim Pepper gestoßen und fand es wunderbar! Ein traditioneller Native Chant als Basis einer großartigen Jazz Komposition, ein beeindruckendes Konzept, perfekt umgesetzt. Noch heute, 50 Jahre später, spiele ich den Song regelmäßig auf der Bühne.
Mit meiner deutschen Textierung wurde „Wichi Tai Tai“ in den letzten Jahren zum Schullied in verschiedenen Grundschulen.


Der Weg eines Liedes vom nächtlichen Berlin der frühen Siebziger in die Grundschulen der Zweitausendzwanziger ist abenteuerlich und kaum vorstellbar.


Pit Budde

Wichi Tai Tai

Hier können wir es hören.

Rumpelstilz (Dortmund)
Grebbi(Klaus Peter Greb)
Kalle Ricken
Rina Schiller
als Gastmusikerin
Hartmut Schostack
Uli Pallas
Kinni Kroeker
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Thomas Loefke
Thomas Loefke
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Flinkfinger
Flinkfinger.jpg
Flinkfinger
1988-10-14 Flinkfinger.jpg

Flinkfinger 14.10.1988

Heiner Thomas
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Country Swindle
Sievert Ahrend     Banjo, Dobro, Gesang
              https://www.sievertahrend.de/bio.html
              Road Runner
Brian Doyle          Gitarre, Gesang
Michael Krayer    Bass
Country Swindle
Walter Bracht(1).jpg
Walter Bracht
Walter Bracht
27.01.2011 in der Darstellbar
Walter Bracht
Silkie Miller.jpg

Silkie Miller

Silkie Miller
HOBO
HOBO at Go-In.jpg

HOBO

Martin Preidel

Rina Schiller

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